Facharzt für Chirurgie, Kinderchirurgie und Unfallchirurgie

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Hernienchirurgie

Hernien oder Eingeweidebrüche sind bei Erwachsenen die Folge einer Bindegewebsschwäche. Natürliche Schwachstellen der Bauchwand geben mit der Zeit nach. Organe aus dem Bauchraum können sich bei Anstrengung durch die entstandenen Bruchlücken schieben und werden unter der Haut als Schwellung sichtbar.

Am häufigsten kommen Eingeweidebrüche im Nabel und in den Leisten und in der Mittellinie der Bauchwand vor.
Die Organe können sich unter Umständen unvorhersehbar in den Bruchlücken verklemmen und sich selbst dadurch strangulieren. Dann spricht man von einem eingeklemmten Bruch. Dieser ist eine sehr schwere Erkrankung und muss sofort operiert werden. Um dieses zu vermeiden, rät man dazu Brüche vorher, zu einem geplanten Termin und von einem darauf spezialisierten Chirurgen operieren zu lassen.
Dieser verschließt die Bruchlücke durch eine Naht oder, was bei Erwachsenen heute die Regel ist, durch das Einlegen eines Kunststoffnetzes, denn dieses bringt gegenüber der Naht einige Vorteile.

Nach einer Bruchoperation darf man schon nach wenigen Tagen alle gewohnten Tätigkeiten wieder ausüben. Eine körperliche Schonung ist in der Regel nicht erforderlich. 
Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist von der beruflichen Tätigkeit abhängig und schwankt zwischen wenigen Tagen und 4 Wochen.

Die Chirurgische Praxis Meldorf nimmt mit anderen Zentren an der europaweiten Qualitätssicherungsstudie „herniamed“ teil. Bei dieser werden über 10 Jahre die Behandlungsergebnisse von teilnehmenden Patienten erfasst und verglichen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie einer Teilnahme zustimmen.